DER SIMCA 9 ARONDE (April 1951)
Monocoque-Karosserie: eine Premiere für Simca, dieses Merkmal bot eine erhöhte Steifigkeit und einen geräumigeren Innenraum.
Unverwechselbarer Kühlergrill: Er hat ein "Podium"- oder "Treppen"-Design.

In der französischen Automobillandschaft der späten 1940er Jahre stach der Simca 9 als innovatives Modell hervor, das sich strategisch gegenüber seinem Hauptkonkurrenten, dem Peugeot 203, positionierte. Im Gegensatz zu diesem, der eine bürgerliche Kundschaft ansprach, zeichnete sich der Simca 9 durch seinen jungen und dynamischen Charakter aus, der die ästhetischen Trends der damaligen Zeit widerspiegelte.
Entstehung des Projekts und Finanzierung: Die Entwicklung des Simca 9 begann bereits 1948 unter der Aktennummer 1200x, in einem Kontext des europäischen Nachkriegs-Wiederaufbaus. Ein entscheidendes Element seiner Finanzierung stammte aus dem Marshallplan, dem amerikanischen Wirtschaftshilfeprogramm, das eine entscheidende Rolle bei der industriellen Wiedergeburt Europas spielte.
Designteam und technische Expertise: Die Entwicklung dieses Modells wurde einem Team talentierter französischer Ingenieure anvertraut. Mehrere Schlüsselfiguren trugen zu seiner Realisierung bei:
- Roger Vast, Projektleiter, verantwortlich für das mechanische Design,
- Der Ingenieur Duchard, zuständig für die Entwicklung der Karosserie,
- René Dumas, der das Design und den Stil des Autos orchestrierte.
Technische Besonderheiten und Konzeption: Obwohl einige Gerüchte eine Verwandtschaft mit dem Fiat 1400 andeuteten, versicherten die Designer, dass keine Teile des letzteren direkt übernommen wurden. Der Simca 9 stellt somit eine vollständig französische Kreation dar, die das nationale Know-how im Automobildesign bezeugt. Die Ästhetik des Simca 9 verkörperte den Geist seiner Zeit. Seine Linien und Farben spiegelten die Modetrends der späten 1940er Jahre wider und entsprachen den Bestrebungen einer jungen Generation, die nach Modernität und Dynamik suchte.
Wettbewerbspositionierung: Gegenüber dem Peugeot 203 bot der Simca 9 eine attraktivere und weniger konventionelle Alternative. Während der 203 einen traditionellen und bürgerlichen Ansatz vertrat, überzeugte der Simca 9 durch seine kühnere und zeitgemäßere Seite.
Innovationen und Perspektiven: Die Entwicklung des Simca 9 war Teil einer Bewegung des Wiederaufbaus und der industriellen Erneuerung. Er symbolisierte die Fähigkeit der französischen Industrie, nach dem Zweiten Weltkrieg zu innovieren und sich wieder aufzubauen, gestützt auf lokale technische Fähigkeiten und internationale Finanzierung.
Der Simca 9, noch kein vollwertiger Aronde, war ein echter kommerzieller Erfolg. Er konnte das Publikum dank seines modernen Designs, seines Komforts und seiner Zuverlässigkeit überzeugen.
Als 4-türige Limousine mit 4 Sitzen, einer gewölbten Windschutzscheibe, hatte er ein in die Karosserie integriertes Heck. Er zeichnete sich durch seinen treppenförmigen "Podium"-Kühlergrill aus, sein Wappen trug als erstes seiner Art das Markenzeichen SIMCA, und die Scheinwerfer waren eingelassen. Er hatte auch Türen, die sich "in die richtige Richtung" öffneten.
Er wurde von dem Fiat-Reihenvierzylinder mit 1221 cm³ und 45 PS angetrieben, der bereits den Simca 8 ausstattete.
Die Rückleuchten hatten einen Metallrahmen und der Benzineinfüllstutzen versteckte sich unter der linken Rückleuchte, deren oberer Teil wie eine Klappe hochklappte.
Im Juni, Juli, September und Oktober 51 wurden Änderungen vorgenommen, aber Simca schuf vorerst kein spezifisches Modell. Erst im folgenden Jahr kam dieser kommerzielle Aspekt zum Tragen.

Simca 9 - Coupé (April 1952)
Das im April 1952 erschienene Simca 9 Coupé ist eine sportlichere und elegantere Version. 4 Monate lang wurde es auf der Basis des Simca 8-Chassis gebaut, bevor es im Juli 1952 auf die Plattform der Limousine wechselte. Es zeichnete sich durch seine verlängerte und stromlinienförmige Dachlinie sowie durch seine Türen mit Rahmen und festen Seitenfenstern aus.
Ein gepflegtes Design: Eine fließende Linie, das Aronde Coupé hat eine fließende und dynamische Linie, die sich vom klassischeren Stil der Limousine abhebt.
Innenraum: Der Innenraum ist gediegener, mit besseren Materialien und einer sorgfältigeren Instrumentierung.
Ästhetische Details: Chrom ist reichlicher vorhanden, insbesondere am Kühlergrill, an den Stoßfängern und an den Fensterrahmen.
Unter der Haube findet man den gleichen Motor wie in der Limousine: Wenn auch die Leistung nicht atemberaubend ist, reicht sie aus, um ein angenehmes Fahrgefühl zu vermitteln.

Simca 9 - Quotidienne (Dezember 1952)
Ein Auto für jedes Budget, ein vereinfachtes Auto: Im Dezember 1952 eingeführt, war der Simca 9 Quotidienne eine vereinfachte Version des berühmten Simca 9 Aronde, die für ein breiteres Publikum und ein kleineres Budget gedacht war. Er stellte eine wirtschaftliche Alternative dar, die dennoch die wesentlichen Qualitäten der Baureihe beibehielt.
Unterscheidungsmerkmale:
Vereinfachte Ausstattung: Im Vergleich zur Luxe-Ausstattung zeichnete sich der Quotidienne durch eine einfachere Ausstattung aus: Fehlen bestimmter Chromteile, spartanischerer Innenraum usw.
Motor und Fahrgestell: Er hatte den gleichen Motor und das gleiche Fahrgestell wie die anderen Versionen des Aronde, was eine anerkannte Zuverlässigkeit sicherstellte.
Attraktiver Preis: Sein niedrigerer Verkaufspreis machte ihn für eine größere Anzahl von Käufern erschwinglich.
Warum war der Quotidienne erfolgreich?
Ein erschwinglicher Preis: Es war eines der billigsten Neuwagen auf dem französischen Markt zu dieser Zeit.
Bewährte Zuverlässigkeit: Er profitierte vom Ruf der Zuverlässigkeit der Aronde-Reihe.
Eine einfache Bedienung: Seine vereinfachte Ausstattung machte ihn leicht zu handhaben.
Der Simca 9 Quotidienne spielte eine wichtige Rolle für den kommerziellen Erfolg der Aronde-Reihe. Indem er eine wirtschaftlichere Version anbot, ermöglichte er einem breiteren Publikum den Zugang zur Marke Simca und trug so zur Stärkung ihrer Position auf dem französischen Automobilmarkt bei.
Simca 9 - Chatelaine / Commerciale / Messagère (Januar 1953)
Vielseitige Autos: Im Januar 1953 eingeführt, vervollständigten die Simca 9 Chatelaine, Commerciale und Messagère die "Aronde"-Reihe, indem sie Nutzfahrzeug- und Familienversionen anboten. Diese von der Limousine abgeleiteten Modelle boten eine erhöhte Vielseitigkeit, während sie den Komfort und die Zuverlässigkeit der Baureihe beibehielten.

Der Simca 9 Chatelaine: Der Familien-Kombi
Der Chatelaine war die Kombi-Version des Aronde. Er zeichnete sich durch sein verlängertes Heck aus, das ein großes Ladevolumen ermöglichte. Seine verschiebbaren hinteren Seitenfenster erleichterten den Zugang zum Kofferraum.
Vielseitigkeit: Perfekt für große Familien oder Freizeitaktivitäten, bot der Chatelaine einen idealen Kompromiss zwischen Komfort und Ladekapazität.
Ästhetik: Sein elegantes und harmonisches Design ermöglichte es ihm, sich in das Stadtbild einzufügen und gleichzeitig eine gewisse Originalität zu zeigen.

Der Simca 9 Commerciale: Das Nutzfahrzeug
Der Commerciale war eine Zwischenversion zwischen der Limousine und der Messagère. Er hatte einen verglasten hinteren Teil, was eine beträchtliche Helligkeit bot und gleichzeitig eine nützliche Ladekapazität beibehielt.
Vielseitigkeit: Der Commerciale konnte sowohl als Nutzfahrzeug für Profis als auch als Freizeitauto für Privatpersonen dienen.
Modularität: Dank seiner umklappbaren Rücksitzbank bot er eine große Modularität der Nutzung.

Der Simca 9 Messagère: Der Kastenwagen
Der Messagère war das Nutzfahrzeug schlechthin der Aronde. Vollständig hinten verblecht, hatte er ein großes Ladevolumen und eine hohe Robustheit.
Robustheit: Konzipiert für intensive Nutzung, wurde der Messagère von Handwerkern und kleinen Händlern besonders geschätzt.
Kapazitäten: Sein flacher Boden und seine glatten Innenwände erleichterten das Be- und Entladen.
Gemeinsamkeiten und Besonderheiten
Motor: Diese drei Modelle waren mit dem gleichen Motor wie die Limousine ausgestattet: einem 1221 cm³ Reihenvierzylinder, der 37 PS entwickelte.Fahrgestell: Sie basierten auf dem gleichen Fahrgestell wie die Limousine, was eine gute Straßenlage und einen angenehmen Fahrkomfort sicherstellte.
Entwicklungen: Im Laufe ihrer Produktion erfuhren diese Modelle einige ästhetische und technische Entwicklungen, insbesondere in Bezug auf die Ausführungen und die Ausstattung.

Simca 9 - Intendante (September 1953)
Ein elegantes und komfortables Nutzfahrzeug:
Im September 1953 eingeführt, bereicherte der Simca 9 Intendante die Aronde-Reihe, indem er eine komfortablere und besser ausgestattete Alternative zu traditionellen Nutzfahrzeugen anbot. Diese von der Limousine abgeleitete Version bot einen interessanten Kompromiss zwischen dem Laderaum eines Nutzfahrzeugs und dem Komfort eines Pkws.
Unterscheidungsmerkmale:
Getrennte Kabine: Der Intendante zeichnete sich durch seine vom Laderaum getrennte Kabine aus, was dem Fahrer und seinem Beifahrer einen komfortablen Arbeitsplatz bot.
Innenausstattung: Er hatte eine Innenausstattung, die der der Limousine ähnelte, wie eine bequeme Vordersitzbank, ein komplettes Armaturenbrett und Schiebefenster.
Ladebereich: Der hintere, komplett verblechte Teil bot ein großes und dank einer umklappbaren Rücksitzbank modulierbares Ladevolumen.
Ästhetik: Sein von der Limousine inspiriertes Design verlieh ihm ein elegantes und modernes Aussehen.
Vielseitigkeit
Der Intendante richtete sich an eine vielfältige Kundschaft:Handwerker und Händler: Er wurde für seine Robustheit und seine Ladekapazität geschätzt.
Angehörige von Gesundheitsberufen: Seine getrennte Kabine machte ihn zu einem idealen Fahrzeug für Ärzte, Tierärzte und Vertreter.
Familien: Dank seiner umklappbaren Rücksitzbank konnte er auch als Familienfahrzeug für die Freizeit dienen. Mechanik
Der Intendante war mit dem gleichen Motor wie die anderen Versionen des Aronde ausgestattet: einem 1221 cm³ Reihenvierzylinder, der 45 PS entwickelte. Dieser Motor, gekoppelt an ein manuelles Vierganggetriebe, bot ausreichende Leistung für den professionellen und familiären Gebrauch.
Entwicklung
Im Laufe seiner Karriere profitierte der Intendante von einigen ästhetischen und technischen Entwicklungen, insbesondere in Bezug auf die Ausführungen und die Ausstattung.
Simca 9 - Grand Large (1954)
Ein Kokon aus Komfort und Eleganz:
Der Simca 9 Grand Large war eine gehobene Version des berühmten Aronde, die für eine Kundschaft gedacht war, die sowohl Komfort als auch Eleganz suchte. 1954 eingeführt, zeichnete er sich durch seinen geräumigen Innenraum und seine sorgfältige Ausstattung aus.
Unterscheidungsmerkmale
Innenraum: Der Innenraum des Grand Large war luxuriöser als der der anderen Aronde-Versionen. Die Sitze waren weicher, die Verkleidungen raffinierter und die Ausstattung kompletter.
Feste Fenster: Die hinteren Seitenfenster waren fest, was den Eindruck von Solidität und Raffinesse verstärkte.
Ausführungen: Der Grand Large profitierte von sorgfältigen Ausführungen, mit reichlich Chrom und hochwertigen Materialien.
Platz an Bord: Trotz seiner relativ begrenzten Außenmaße bot der Grand Large einen großzügigen Innenraum, insbesondere auf den Rücksitzen.
Ein komfortabler Reisewagen
Der Grand Large wurde für lange Strecken konzipiert. Sein Federungskomfort, verbunden mit einer sorgfältigen Schalldämmung, machte ihn zu einem angenehmen Reisewagen.Eine elegante Ästhetik
Das Design des Grand Large war entschlossener als das der anderen Aronde-Versionen. Seine fließenden Linien und der reichliche Chrom verliehen ihm ein elegantes und zeitloses Aussehen.Mechanik
Unter der Haube war der Grand Large mit dem gleichen Motor wie die anderen Aronde-Versionen ausgestattet: einem 1221 cm³ Reihenvierzylinder, der 45 PS entwickelte. Dieser Motor, gekoppelt an ein manuelles Vierganggetriebe, bot ausreichende Leistung für den Straßenverkehr.
Simca 9 - Coupé de ville (September 1954)
Der Simca 9 Coupé de Ville, das Ergebnis einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Simca und Facel Vega, ist eine wahre Ikone der Automobil-Eleganz der 50er Jahre. Im September 1954 eingeführt, etablierte er sich schnell als Referenz in der Welt der sportlichen Coupés.
Ein zeitloses Design von Facel Vega
Das Design des Simca 9 Coupé de Ville ist das Werk von Jean Daninos, dem Gründer von Facel Vega. Seine fließenden und harmonischen Linien, seine hohe Gürtellinie und seine großzügigen Heckflügel verleihen ihm ein sowohl sportliches als auch raffiniertes Aussehen. Der gepflegte und geräumige Innenraum bietet einen Komfort, der eines Grand-Touring-Autos würdig ist.Eine bewährte Mechanik
Unter der Haube hat das Coupé de Ville die Mechanik des Simca Aronde übernommen. Obwohl es kein reiner Sportwagen ist, zeichnet es sich durch eine gute Straßenlage und ein angenehmes Fahrgefühl aus.Eine limitierte Produktion und ein kritischer Erfolg
In kleiner Serie produziert, wurde der Simca 9 Coupé de Ville schnell zu einem begehrten Objekt für Automobilliebhaber. Seine Seltenheit und sein einzigartiges Design machen ihn heute zu einem sehr gefragten Sammlerauto.
Simca 9 - Berline Luxe "la Surbaissée 55" (Oktober 1954)
Die Simca 9 Aronde Berline Luxe "la Surbaissée 55", eingeführt im Oktober 1954, ist eine emblematische Version der Aronde-Reihe, die einen Wunsch nach Modernität und erhöhter Eleganz bei französischen Volkslimousinen widerspiegelt. Dieses Modell zeichnet sich durch niedrigere Linien und einen schlanken Stil aus, der den Designtrends der 1950er Jahre entsprach.
Technische Daten:
Motor: 4-Zylinder-Reihenmotor "Flash" von 1 221 cm³, der 45 PS entwickelt.Höchstgeschwindigkeit: ca. 125 km/h.
Getriebe: manuelles 4-Gang-Getriebe mit Synchronisierung.
Federung: unabhängige Vorderradaufhängung und starre Achse mit Blattfedern hinten.
Bremsen: Trommelbremsen an allen vier Rädern.
Abmessungen:
Länge: 4,18 mBreite: 1,58 m
Höhe: 1,52 m
Radstand: 2,44 m
Design und Komfort:
Abgesenkte Linie: Im Vergleich zum klassischen Simca 9 hat der "Surbaissée 55" ein niedrigeres Dach, was ihm einen dynamischeren und moderneren Look verleiht.Innenausstattung: Besondere Sorgfalt wurde auf die Materialien gelegt, mit bequemen Sitzen, hochwertigen Stoffverkleidungen und einem vereinfachten Armaturenbrett. Chrom und äußere Details: Chromverzierungen, Radkappen und neu gestaltete Stoßfänger fügten einen Hauch von Raffinesse hinzu.
Produktion und Markt:
Dieses Modell richtete sich an eine Kundschaft, die eine elegante, aber erschwingliche Limousine suchte, und positionierte Simca als wichtigen Akteur auf dem europäischen Markt für Volksautos. Der "Surbaissée 55" wurde bis zur Ankunft der späteren Aronde-Entwicklungen im Jahr 1956 produziert.
Simca 9 - Cabriolet Week-End (September 1955)
Ein Hauch von Freiheit
Das Simca 9 Cabriolet Week-End, das aus einer Zusammenarbeit zwischen Simca und Facel Vega entstand, ist eine wahre Hymne an die Freiheit und das Fahrvergnügen. Im September 1955 eingeführt, verband dieses Cabriolet die Eleganz einer sportlichen Linie mit der Einfachheit eines Volksautos.
Eine elegante und sportliche Silhouette
Das Design des Simca 9 Cabriolet Week-End ist das Werk von Jean Daninos, dem Gründer von Facel Vega. Seine fließenden und dynamischen Linien, sein weiches Verdeck und seine umlaufende Windschutzscheibe verleihen ihm ein sowohl sportliches als auch elegantes Aussehen.
Ein komfortabler und funktionaler Innenraum
Der Innenraum des Week-End ist so konzipiert, dass er seinen Insassen maximalen Komfort bietet. Die umhüllenden Schalensitze bieten einen ausgezeichneten Halt, während die Bedienelemente in Reichweite sind. Das Armaturenbrett, einfach und effektiv, ist charakteristisch für Autos dieser Epoche.
Eine bewährte Mechanik
Unter der Haube hat der Week-End die Mechanik des Simca Aronde übernommen, ein Reihenvierzylinder, der ausreichend Leistung für ein angenehmes Fahren bot. Obwohl er kein reiner Sportwagen ist, zeichnet er sich durch eine gute Straßenlage und ein angenehmes Fahrgefühl aus.
Siehe das Video: Reportage: Hundert Tage Verkehr » auf INA
Produktion und Markt:
Ein in limitierter Serie angebotenes Modell, um eine privilegierte Kundschaft anzusprechen, die von erschwinglichen Cabrios angezogen wird. Hauptsächlich in den spezialisierten Werkstätten von Henri Chapron montiert, der für seine Umbauten von Simca-Fahrzeugen bekannt ist.

Der Simca 9, ein Auto, das seine Ära repräsentiert
Der Simca 9 verkörpert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte des französischen Automobils. Durch die Kombination von elegantem Design, technischer Innovation und Erschwinglichkeit prägte dieses Modell die 1950er Jahre. In verschiedenen Ausführungen, von der Limousine bis zur Cabrio-Version, konnte er eine vielfältige Kundschaft ansprechen, die ein zuverlässiges und modernes Auto suchte.
Als Symbol für den wirtschaftlichen und industriellen Wiederaufbau Frankreichs nach dem Krieg spielte der Simca 9 auch eine Schlüsselrolle beim Aufstieg von Simca auf dem europäischen Markt.
Das Erbe des Simca 9 ist unbestreitbar. Er ebnete den Weg für viele andere beliebte Modelle und trug zum Aufschwung der französischen Automobilindustrie bei.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Simca 9 ist:
Ein Volksauto: Erschwinglich für ein breites Publikum, demokratisierte er das Automobil in Frankreich.
Ein modernes Design: Dank seiner fließenden Linien.
Eine zuverlässige Mechanik: Sein robuster Motor sorgte für eine lange Lebensdauer.
Eine Ära: Er verkörpert den Geist der „Trente Glorieuses“ (Dreißig glorreichen Jahre) und den Wunsch der Franzosen nach Mobilität.
Was wird man vom Simca 9 in Erinnerung behalten? Ein Auto, das die Jahrzehnte überdauert hat und seine Frische bewahrt hat. Ein Zeugnis des Einfallsreichtums der französischen Automobilindustrie.